Carl Nielandt musste, nachdem er auch schon im Ersten Weltkrieg gedient hatte, nun auch in den Zweiten ziehen. Der Laden wurde 1943 bei einem Bombenangriff zerstört.
Im Sommer 1945 kam er wieder nach Hamburg und baute sich in den Ruinen seinen Laden wieder auf.
Da es keine Ware zu kaufen gab und er sowieso kein Geld hatte, sammelte er sich alte Fahrräder aus den Ruinen und restaurierte und reparierte das, was noch brauchbar war. Dankbare Kunden gab es – auch wenn sie kein Geld hatten, aber der eine hatte Kartoffeln, der andere Gemüse oder Fisch und was es sonst noch zu tauschen gab. In den folgenden Jahren normalisierte sich das Leben und es ging wieder aufwärts.
Er führte mit seiner Ehefrau das Geschäft bis zu seinem viel zu frühen Tod 1960. |